Das Casual Fashion Mode Lexikon

In der Modewelt wimmelt es von Fachbegriffen, deshalb möchten wir die Wichtigsten hier aufgreifen und erklären! Klicken Sie einfach auf die Buchstaben-Navigation, um zum gewünschten Abschnitt zu gelangen.

3
  • 3D Optik

    3D Optik ist der Überbegriff für alle neuartigen oder traditionellen Methoden, um Stoffen oder Silhouetten eine sehr markante Struktur zu verleihen. Sie ist sichtbar oder fühlbar, im besten Fall beides. 3D-Optiken können durch Stricktechniken wie Zopfmuster, durch mehrschichtige Stoffe wie Cloqué, durch Webarten wie Bouclé oder durch aufwendige Print-Verfahren, wie zum Beispiel Fotoprint, erstellt werden.

5
  • 5-Pocket

    5-Pocket heißt übersetzt "5 Taschen" und bezeichnet die Ausstattung einer Hose mit zwei Fronttaschen, von denen eine um die kleine, sogenannte Coin-Pocket, also Münztasche ergänzt wird. Zusammen mit zwei flach aufgenähten Taschen hinten am Po sind das insgesamt fünf Taschen. Die 5-Pocket Form kommt ursprünglich aus dem Denim-Bereich, wird aber inzwischen für alle Hosen-Materialien genutzt.

A
  • A-Linie

    Die A-Linie spiegelt die Form des Großbuchstabens „A“ in seiner Silhouette wieder. Kennzeichnend hierfür sind beispielsweise bei Kleidern ein eng anliegendes, figurbetontes Oberteil und ein ab der Hüfte breiter werdender, ausgestellter Rock. Durch die vertikale Linie wirkt fast jeder Körper ein bisschen größer und gestreckter. Auch bei Jacken oder Blusen gibt es eine A-Linie. Ihren Ursprung findet die klassische A-Linie in den 1950er Jahren durch den Designer Christian Dior.

  • All-Over-Print

    Ein All-Over-Print, oft auch verkürzt als AOP bezeichnet, ist ein Print- oder Webmuster, das ein einziges Motiv unendlich auf einem Kleidungsstück oder auf einem Schnittteil wiederholt und es damit komplett bedeckt. Streifen oder Punktmotive sind ein minimalistisches Beispiel dafür. Aber auch komplexe Blumenmotive werden als All-Over-Print gearbeitet.

  • Angora

    Angora ist eine Textilfaser, die aus dem Fell des langhaarigen Angorakaninchens gewonnen wird. Das Fell wird geschoren und zu Garn verarbeitet, das sehr gute wärmehaltende und Feuchtigkeit absorbierende Eigenschaften hat. Weil es so zart und langhaarig ist, wird es oft mit anderen Textilfasern gemischt, um die Pflege zu erleichtern.

  • Ausbrenner

    Ein Ausbrenner ist ein Gewebe, das durch das Ausbrennverfahren mit einem Muster versehen wird. Die Basis bietet ein Stoff aus zwei verschiedenen Fasern – eine ist synthetisch, die andere wiederum besteht aus Zellulose. Beim Ausbrennverfahren wird dann eine Ätzpaste auf den Stoff aufgetragen, der die Zellulosefasern zerstört. Das Ergebnis ist ein transparenter Bereich, der bei Wiederholung ein spannendes Muster entstehen lässt.

B
  • Basics

    Als Basics werden in der Mode Kleidungsstücke bezeichnet, die die Grundlage einer Garderobe darstellen und besonders gut kombiniert werden können.

  • Baumwolle

    Bei Wolle denkt man erst einmal sofort an geschorenes Fell. Doch die Baumwolle ist eine pflanzliche Textilfaser, auch wenn sie nicht auf Bäumen wächst. Die Baumwollpflanze ist eine Malvenart, die schon uralt ist und uns mit ihren Samenhaaren kleidet. Diese werden zu einem extrem pflegeleichten Garn verarbeitet, das sich sehr gut färben lässt.

  • bi-elastisch

    Bi-elastische Textilien haben die Fähigkeit sich in zwei verschiedene Richtungen zu dehnen und trotzdem immer wieder in ihre Ursprungsform zurückzuspringen. Man bezeichnet das auch als plastisches Gedächtnis eines Materials.

  • Biese

    Eine Biese ist eine schmale abgesteppte Falte, dessen Faltenbruch auf der rechten Stoffseite liegt. Sie wird üblicherweise in mehrfacher Aneinanderreihung verwendet. Biesen verlaufen meist parallel zueinander und sind in die gleiche Richtung gebügelt. Sie können auf jedem Kleidungsstück auftauchen und haben einen dekorativen Charakter. Besonders oft findet man Biesen im Brustbereich von Damen Blusen.

  • Bikerelemente

    Als Biker Elemente werden alle dekorativen und praktischen Details oder Schnittführungen bezeichnet, die der ursprünglich funktionalen Bekleidung von Motorradfahrern entlehnt sind. Da die Subkultur der Biker seit den 50er Jahren ein Inbegriff von Coolness ist, nutzen Designer bis heute wiederkehrend Elemente des Biker-Looks.

  • Black Pants

    Die schwarze Hose ist zeitlos, elegant und lässt sich obendrein angenehm einfach kombinieren. In matten oder glänzenden Stoffen sorgt die Nicht-Farbe Schwarz für eine schlanke Silhouette. Ob Denim, Jersey-Pants, Anzughose oder Shorts: Schwarze Hosen gehören in jeder Form zu den wichtigsten Basics einer ausgesuchten Garderobe.

  • Bleistiftrock/ Pencilskirt

    Welche Form hat ein Bleistift? Er ist lang, schmal und am Ende spitz zulaufend. Das ist es, was die Silhouette des entsprechenden Rocks mit dem Schreibgerät gemeinsam hat. Ein Bleistift-Rock taucht auch im deutschsprachigen Raum inzwischen oft als Pencil-Rock auf. Er liegt eng an und endet besonders schmal über oder genau auf Kniehöhe. Bleistift-Röcke werden heute oft in elastischen Stoffen gearbeitet, um die Eleganz mit komfortabler Passform zu verbinden.

  • Blouson

    Ein Blouson ist eine sportliche, kurze Jacke mit elastischen, meist breiten Bündchen an den Ärmeln sowie am unteren Saumabschluss. Typisches Kennzeichen ist der taillen- bis hüftlange, lockere Schnitt. Seinen Ursprung findet der Blouson in der Fliegerjacke. Diese wurde kurz und luftig geschnitten, um dem Pilot ausreichend Bewegungsfreiheit zu bieten. Heute ist der Blouson ein modischer Überzieher und eine tolle Alternative zu Blazern. Durch die Kombi aus lässigem Schnitt und hochwertigem Material ist er der Inbegriff von sportlicher Eleganz.

  • Boiled Wool

    Boiled Wool ist die englische Übersetzung für gekochte Wolle und wird auch Walkwolle genannt. Bei der Walkwolle werden gewebte Textilien mit einem Wollanteil unter Drücken, Schieben und Kneten so verfilzt, dass die ursprüngliche Webbindung kaum noch zu erkennen ist und sich eine filzartige Struktur bildet. Es entsteht ein fester und strapazierfähiger Stoff, der besonders wärmend und isolierend wirkt. Deshalb wird Boiled Wool vorzugsweise im Winter für die Herstellung von Mänteln und Ponchos verwendet.

  • Bonding

    Ins Deutsche übersetzt steht der englische Begriff „Bonding“ für eine Bindung. In der Textilbranche beschreibt es einen Fertigungsprozess bei dem Stoffe durch Klebung miteinander verbunden werden. Vorwiegend wird diese Technik dafür genutzt, um der Kleidung mehr Standfestigkeit und Griffigkeit zu verleihen. Außerdem können raue Flächen durch ein weiches Obermaterial ergänzt werden oder mehrere Textillagen dafür sorgen, dass die Kleidung mehr Wärme spendet.

  • Bonding

    Ins Deutsche übersetzt steht der englische Begriff „Bonding“ für eine Bindung. In der Textilbranche beschreibt es einen Fertigungsprozess bei dem Stoffe durch Klebung miteinander verbunden werden. Vorwiegend wird diese Technik dafür genutzt, um der Kleidung mehr Standfestigkeit und Griffigkeit zu verleihen. Außerdem können raue Flächen durch ein weiches Obermaterial ergänzt werden oder mehrere Textillagen dafür sorgen, dass die Kleidung mehr Wärme spendet.

  • Bouclé

    Bouclé ist ein Stoff mit einer haarigen, griffigen, stark strukturierten Oberfläche. Seine Bezeichnung kommt vom französischen Begriff "boucle" und bezeichnet Ringe, Locken oder Schlingen. Früher wurden für die Erzeugung dieses Effektes Tierhaare in den Stoff mit eingewoben. Heute wird Garn verarbeitet, das bereits mit Schlaufen oder Ringen versehen wurde. Bouclé-Stoff eignet sich hervorragend für Jacken und Mäntel. Berühmt wurde er durch das klassische, kurze Chanel-Jäckchen, an dem die haarige Struktur des Stoffes mit femininen Details wie handgefertigten Spitzenbändern kontrastiert wird.

  • Boxy

    Boxy-Shape ist der Begriff für Oberteile mit weiten Silhouetten, die bei Betrachtung der Schnittform wie ein großer Kasten, also eine Box, aussehen. Diese großzügige Passform - meist mit weit überschnittenen Schultern - kann bei fließenden Stoffen locker drapiert und bei festen Stoffen sehr geometrisch wirken.

  • Boyfriend Look

    Als Boyfriend-Look bezeichnet man Kleidungsstücke mit direkter Referenz zur Herrenbekleidung. Dabei handelt es sich meist um etwas zu große, weite Hemden und Hosen, die mit femininen, schmaleren Teilen kombiniert werden, um Casual-Outfits zu bilden. Nach dem Erfolg des Boyfriend Looks sind viele Elemente aus der Herrenmode in Damen-Kollektionen übergegangen, so dass es nur noch selten nötig ist, den Kleiderschrank des Partners zu plündern.

  • Bund/ Bündchen

    Als Bund bezeichnet man den Taillenabschluss von Hosen oder Röcken. Wenn er durch ein extra Schnittteil entsteht, wie zum Beispiel an der Jeanshose, dann handelt es sich um einen angesetzten Bund, der mit einer Bundnaht angefügt wird. Ein sogenannter angeschnittener Bund erfüllt denselben Zweck, ist aber in die Hose oder den Rock eingearbeitet. Als Bündchen bezeichnet man hingegen den Ärmel- oder Saum-Abschluss von Jacken, der aus demselben Oberstoff wie die Jacke, oder aus elastischem Ripp-Material gefertigt ist.

  • Bundfalte

    Die Bundfaltenhose zeichnet sich dadurch aus, dass eine schmale Falte in das Hosenbein eingebügelt und beim Ansetzen des Hosenbundes mit der Bundnaht fixiert wird. Die Falte ist so gegen jede Witterung und jeden Wasch-Vorgang gefeit. Ihr ursprünglicher Zweck war es, dem Träger und der Trägerin Bewegungsfreiheit zu geben. Inzwischen ist die Bundfaltenhose ein untrüglicher Indikator für einen klassischen Look geworden, der sehr gut auch im Büro getragen werden kann.

C
  • Caban

    Ein Caban ist traditionell ein kurzer Wollmantel mit einem breiten Revers und einem breiten Kragen. Typisches Kennzeichen ist ebenfalls die doppelte Knopfreihe auf der Front. Bevor der Mantel jedoch zum modischen It-Piece für Männer und Frauen wurde, machte die Marine und Fischerei von der traditionellen Jacke Gebrauch. Mittlerweile gibt es den hüft- bis schenkellangen Mantel nicht nur aus dicker Wolle, sondern auch aus leichten Materialien wie einem Baumwoll-Mix oder Leinen - ideal für das Frühjahr.

  • Cape

    Das Cape war einmal ein grobes Tuch, das Männer im Alltag vor Wind und Wetter schützen sollte. Im zweiten Schritt erkannten die Träger, dass es die Silhouette vergrößert und einen imposanten Eindruck macht. Mit diesem modischen Effekt fand das Cape bald auch Einzug in den Kleiderschrank der Frauen. Hier wird es entweder als drapierter Jackenersatz in fließenden Stoffen zur Abendgarderobe getragen oder in kuscheligen Winterwaren bequem und lässig als Teil des Cocooning-Looks genutzt.

  • Cardigan

    Der "Earl of Cardigan" gab dieser gestrickten Jacke, die in ihrer klassischen Form kragenlos und mit einfacher oder doppelter Knopfleiste gearbeitet wurde, ihren Namen. Heute bezeichnet man fast alle Ausführungen einer Strickjacke als Cardigan.

  • Casual

    Die Formulierung "casual" kommt aus dem Englischen und bedeutet informell oder locker. Als Begriff in der Mode tauchte er ursprünglich als Gegensatz zu förmlicher Bekleidung wie Business-Anzug oder Abendgarderobe auf. Heute umfasst der Casual-Look jede Form von lässiger Bekleidung wie lockere Shirts, Jeans, Sportswear oder Freizeitkleider.

  • Chenille

    "Chenille" ist das französische Wort für Raupe. Wenn man genau hinschaut, kann man in der samtig-seidigen Oberfläche des Chenille tatsächlich eine Struktur von Raupen erkennen. Der Name betont den natürlichen Look des Stoffes und perfekt französisch ausgesprochen - ähnlich Schenij - schwingt auch immer eine gewisse feminine Eleganz mit.

  • Cloqué

    Cloqué wird auch als Blasenkrepp bezeichnet. Um diesen schönen, strukturierten Effekt zu erzeugen, wird ein Gewebe aus zwei Schichten punktuell miteinander verbunden. Durch eine Nachbehandlung des fertigen Stoffes, zum Beispiel mit Hitze, zieht sich dann eine Schicht stärker zusammen als die andere und bildet so Blasen: die Cloqués.

  • Coatigan

    Das Wort Coatigan setzt sich aus den beiden englischen Wörtern "Coat" (Mantel) und "Cardigan" (Strickjacke) zusammen. Das Besondere an einem Coatigan ist, dass er wie ein Mantel aussieht und so kuschelig ist wie ein Cardigan. An kühlen Tagen wärmt er angenehm und ist somit der perfekte Begleiter für die Übergangszeit. Ob lässig kombiniert mit einem einfachen Basic, schick über einem Kleid getragen oder im Layering Look mit einer Bluse – die Styling-Möglichkeiten sind vielfältig und funktionieren drinnen genauso gut wie draußen.

  • Coating

    Durch Beschichtung mit Wachs oder Kunstharz bekommen Jeanshosen einen Leder- oder Glanz-Look. Das Coating imitiert täuschend echt tierisches Leder oder Metall-Effekte und wirkt durch eingearbeitete Gebrauchsfalten sehr authentisch. Jedes Modell wird einzigartig, denn die Beschichtungen sind genauso lebendig und individuell wie Denim-Waschungen.

  • Cocooning

    Cocooning bedeutet ins Deutsche übersetzt „verpuppen“ oder „sich einspinnen“ und wurde von der Insektenverpuppung abgeleitet. Beim Cocooning ziehen sich die Menschen aus der Öffentlichkeit zurück und konzentrieren sich zunehmend auf ihr häusliches Privatleben. Der Trend zum Cocooning wurde von Trendforschern in den letzten Jahren als tendenziell steigend vernommen. Gründe für den Drang nach Zurückgezogenheit findet man in Krisenzeiten wie heute genügend. So sind zum Beispiel der alltägliche Stress, der allgemeine Konkurrenzdruck und Terroranschläge Auslöser für das Cocooning. In der Modeszene wird der Cocooning-Trend gefördert durch entspannte Schnitte und weiche Materialien zum Wohlfühlen. Kleidung zum Einkuscheln und „Verpuppen“ kommt dem Wunsch nach mehr Geborgenheit nach.

  • Cocooning

    Cocooning ist der Trend, der die Entfaltung durch vorherigen Rückzug beschreibt. So wie eine Raupe die Zeit in ihrem selbst gesponnenen Kokon braucht, um zum Schmetterling zu werden, so nutzen wir ab und an unsere eigenen vier Wände, um uns zurückzuziehen und inne zu halten. Der Fokus liegt dabei auf Genuss. Wir kuscheln uns ein, entspannen mit allen Sinnen und passen eine Weile sehr gut auf uns auf. In der Mode greifen weite umhüllende Modelle wie Capes, große, lange Strickjacken oder der Boyfriend-Pullover diesen Trend auf. Sie bilden dann den Kokon.

  • Color Blocking

    Color Blocking ist ein Modetrend, bei dem markante Farbkontraste gesetzt oder Farbfelder hart abgegrenzt werden. Wer Color Blocking auf die Spitze treiben möchte, kombiniert Farben, die auf den ersten Blick gar nicht zusammen passen wie zum Beispiel Orange und Rot. Auf den zweiten Blick ergeben sich jedoch explosive und spannungsreiche Farbkombinationen. Wichtig beim Color Blocking ist, dass man das Spiel mit den Farben nicht übertreibt. So werden am besten durch Kombinationen mit Weiß, Schwarz und Grau neutrale Gegenpole gesetzt.

  • Comfort Fit

    Der Comfort Fit bezeichnet meist Hosen, in manchen Fällen aber auch Hemden und Jersey-Shirts, die bequem sind und trotzdem eine recht schmale Silhouette ermöglichen. Eine bequeme Passform und elastisches Material ermöglichen den lässigen Look des Comfort-Fit.

  • Cool Romance

    Ein stimmiges Outfit definiert sich vor allem durch Gegensätze, durch Brüche, die Spannung erzeugen. Cool Romance ist ein solcher Bruch. Wenn auf der einen Seite Blusen und Shirts mit romantischen, floralen Spitzen-Details dekoriert werden, dann entwickeln sich zur gleichen Zeit die Biker-Details weiter und verbinden sich mit Coated Denim oder Metall-Accessoires. Kommt dann in einem Trend alles zusammen, nennen wir es Cool Romance und finden darin vor allem detailverliebte, rockige bis romantische Details, sowie cleane und pure Schnittformen wieder.

  • Cosy Teddy Structures

    Cosy Teddy Structures ist ein Trend, der durch langhaarige Strick- und Webstoffe den Symbolcharakter eines Teddyfells aufgreift. Materialien wie Bouclé, Angora oder Kunstfell eignen sich besonders gut für Cosy Teddy Structures und werden für zarte Strickpullover, weiche Westen oder wärmende Jacken verwendet. Als Sinnbild für Geborgenheit, Verlässlichkeit und kuscheligen Griff geht der Trend der Cosy Teddy Structures Hand in Hand mit dem Cocooning.

  • Cosy Women Softness

    Der Trend der Cosy Women Softness entwickelte sich als spannungsvoller Gegenpol zur Men's Attitude. Während auf der einen Seite klassische Elemente aus der Herrenbekleidung Einzug in die Damenmode hielten, wurden zugleich viele Material-Einsätze besonders weich, die Farben zart und hell, die Schnittführungen fließend und figurbetonend. Und genau das ist es, was man Cosy Women Softness nennt.

  • Crombie Coat

    Crombie ist im Ursprung eine englische Marke für Herrenbekleidung, die schon 1805 gegründet wurde. Und wie so oft bei überzeugender Qualität: Hier ist der Markenname zum Synonym für einen bestimmten Stil geworden. Der Crombie ist ein klassischer, schmaler Mantel, meist mit zwei Pattentaschen, einer Brusttasche und Reverskragen. Etwas abgewandelt, feminin tailliert und aus softer Wolle, macht auch seine feminine Variante eine tolle Figur.

  • Culotte

    Culotte ist der französische Begriff für Hosenrock und beschreibt eine wadenlange, locker schwingende Hose. Die Culotte ist der Inbegriff von entspannter Eleganz. Mit ihren weiten Hosenbeinen erinnert sie an eine zu kurz geratene Marlenehose. Da die Beine bis zum Knie reichen, wird die Culotte auf Deutsch auch Kniebundhose genannt. Im späten 17. und 18. Jahrhundert zählte sie sogar zu den typischen Männerhosen. Heute ist die Culotte eine modische und vor allem bequeme Bermuda für den Sommer.

D
  • Daunen

    Daunen sind ganz besonders elastische und leichte Vogelfedern, die durch ihre weichen, langen Federäste viel Luft speichern können. Sie lassen sich zudem stark zusammendrücken, da sie anschließend wieder in ihre ursprüngliche Form zurückspringen. Diese Eigenschaften machen sie zum perfekten Futter-Material von leichten und doch wärmenden Winterjacken sowie Westen.

  • Denim

    Als Denim wird der Stoff bezeichnet, aus dem die klassische Jeans gefertigt wurde. Das Material wird in seinem Ursprung der Stadt Nîmes in Frankreich zugeordnet. Daher stammt auch der Name "de Nîmes". Für den blauen, robusten Stoff wurden weiße und indigo-blaue Fäden verwoben. So entstand der bewegte Denim-Blauton, der sich durch das Tragen so authentisch entwickelt.

  • Double Face

    Double Face, auch „Bonded“ genannt, ist eine Bezeichnung für Stoffe mit zwei unterschiedlichen Seiten, die jedoch fest miteinander verbunden sind. Man kann die Stoffe beidseitig verwenden, da sie praktisch keine linke Warenseite besitzen. Double Face wird oft verwendet bei Wendemänteln, Jacken, Kostümen und sogar Reisedecken.

E
  • Egg-Shape

    Durch die ovale und im Hüft-Bereich weite Form des Egg-Shape werden feminine Formen nur angedeutet und haben so einen geheimnisvollen Reiz. Zum Saum hin wird die Silhouette schmaler und macht lange Beine. Der Egg-Shape wirkt durch berühmte Trägerinnen wie Audrey Hepburn oder Jackie Kennedy elegant nostalgisch. Zugleich wird die reduzierte, geometrische Form immer modern und zeitlos bleiben.

  • Elastan

    Die synthetische Elastik-Faser Elastan ermöglicht seit den 50er Jahren die Fertigung von bequemer, pflegeleichter Sportbekleidung und Unterwäsche. Inzwischen wird sie in vielen Fällen auch Hosen- oder Blusen-Stoffen beigemischt, um den Trage-Komfort zu verbessern. Da die Faser von mehreren Firmen nach unterschiedlichen Rezepten entwickelt wurde, taucht sie unter verschiedenen Marken-Namen auf. Die bekanntesten sind Lycra, Spandex oder Dorlastan.

F
  • Featherlight

    Featherlight beschreibt die Materialeigenschaften der OPUS Daunenjacken und –westen. Dabei werden super weiche Daunen von dünner Nylonware umhüllt. Das Besondere an den Featherlight-Modellen ist die Flexibilität: die Jacken und Westen können ultraklein und einfach zusammengerollt werden, um sie zu verstauen. Andererseits bieten die Modelle einen enorm wärmenden Schutz wie es für Daunen üblich ist.

  • Fedora-Hüte

    Der Fedora-Hut trägt seinen Namen aufgrund eines weiblichen Prinzessinnen-Charakters aus dem gleichnamigen Theaterstück von 1882. Erst im Anschluss wurde der Hut mit schmaler Krempe und den charakteristischen zwei Front-Kniffen zu einem beliebten Herren-Hut. Heute hat die Damen-Mode diesen coolen, leicht nostalgischen Hut wieder zurückerobert. Sowohl Marlene Dietrich als auch Brigitte Bardot bedienten sich dem eleganten Garconne-Accessoire. Er ist die perfekte Kopfbedeckung zur Übergangszeit und ergänzt hervorragend sowohl eine weiße Bluse als auch Trenchcoats oder Strick-Capes.

  • Fellimitat

    Fellimitat oder auch "Kunstfell" genannt, bietet eine gute Alternative, um den flauschigen Animal-Look der Herbst- und Wintersaisons mitzumachen, ohne in moralische Bredouille zu geraten. Heute sind Design und Fertigung von Fellimitat so hochwertig und ausgereift, dass wir uns über Authentizität keine Sorgen mehr machen müssen und uns an zartem, haarigen Griff und toller Struktur erfreuen können.

  • Fischgrat

    Der Fischgrat oder auch das Frischgrätmuster ist eine Zickzack-Struktur, die durch eine besondere Art des Webens entsteht. Das diagonale Textilmuster erinnert an ein Fischskelett bzw. an aneinandergereihte Fischgräten. Durch die spezielle Webart entsteht ein festes, strapazierfähiges Textil. Der Fischgrat wirkt stilvoll und elegant und findet deshalb besondere Verwendung in der klassischen Herrenmode. Traditioneller Weise wird das Muster bei Tweed verwendet, z.B. für Mäntel, Anzüge oder Hosen.

  • Flammgarn

    Flammgarn wird auch Effektgarn genannt. Durch das Zusammenzwirnen von zwei verschieden bunten sowie dicken Garnen entsteht ein interessanter Effekt in Struktur und Farbe. Die beiden Garne werden mit unterschiedlicher Geschwindigkeit zusammengeführt, wobei das eine Garn das andere umwickelt. Ergebnis ist ein mehrfarbiges Garn, das verwebt in Strickpullis oder T-Shirts einen tollen Melange-Effekt entstehen lässt.

  • Flanell

    Flanell ist der Überbegriff für gewebte Stoffe und kann differenziert werden in Wollflanell oder Baumwollflanell. Flanelle werden in Körperbindung oder in Leinwandbindung hergestellt. Die Ober- und Unterfläche des Gewebes wird durch das sogenannte Walken (Verformen von Wolle) aufgeraut, sodass sie einen weichen Griff bekommt. Generell sind Flanell-Stoffe nicht nur super soft, sondern auch wärmend und trotzdem relativ leicht. Aufgrund dieser Eigenschaften wird Flanell vornehmlich für die Herstellung von Hemden und Blusen für die kalte Jahreszeit, aber auch Schlafanzüge und Bettwäsche genutzt.

  • Floral

    Die Flora ist unsere Pflanzenwelt. Und so bezeichnet man alle Dekor-Varianten mit Blumen als floral. Ob Spitzen-Elemente mit Blumen, All-Over-Prints, platzierte Druckmotive oder Stick- und Paillettenmuster mit Blumen: Sie sind alle floral. Der Begriff wird entweder als Adjektiv verwendet oder der Dekor-Art vorangestellt, wie im Fall von Floral-Print.

  • Funnel Neck

    Der Funnel Neck ist eine spezielle Kragen-Form und wird ins Deutsche mit „Schornstein-Kragen“ oder „Trichter-Kragen“ übersetzt. Die Form wirkt wie ein verlängerter Stehkragen und ist gerade bis leicht schmal zulaufend geschnitten – wie ein Schornstein bzw. Trichter. Der puristische Look des Funnel Necks harmoniert am besten mit einem reduzierten Design und weiten Boxy-Formen. Der Funnel Neck findet Verwendung in Pullovern und Kleidern aus dicken bis standfestem Material, sodass der Kragen besonders gut zur Geltung kommen kann.

G
  • Gabardine

    Gabardine ist ein Klassiker unter den Baumwollgeweben. Durch die steil und dicht gespannten Kettfäden wird der Gabardine-Stoff fest und widerstandsfähig. Deshalb ist Gabardine optimal geeignet für Sporthosen, Kleider, Anzüge und Mäntel – also Kleidung die möglichst robust sein sollte.

  • Gebrushed

    „Brushed“ ist das englische Wort für gebürstet. In der Mode beschreibt es einen Prozess, bei dem die Innenseite eines Sweaters so aufgeraut wird, dass eine haarige Struktur entsteht. Diese fühlt sich extrem weich an, sorgt für einen kuscheligen Tragekomfort und eine angenehme Wärme.

  • Gebrushed

    „Brushed“ ist das englische Wort für gebürstet. In der Mode beschreibt es einen Prozess, bei dem die Innenseite eines Sweaters so aufgeraut wird, dass eine haarige Struktur entsteht. Diese fühlt sich extrem weich an, sorgt für einen kuscheligen Tragekomfort und eine angenehme Wärme.

  • Gebrushed

    „Brushed“ ist das englische Wort für gebürstet. In der Mode beschreibt es einen Prozess, bei dem die Innenseite eines Sweaters so aufgeraut wird, dass eine haarige Struktur entsteht. Diese fühlt sich extrem weich an, sorgt für einen kuscheligen Tragekomfort und eine angenehme Wärme.

  • Glencheck

    Glencheck beschreibt eine traditionelle Musterung aus feinen Streifen, die in Karos verlaufen. Seinen Ursprung findet Glencheck in Schottland, aus der Gegend am Loch Ness, am Glen Urquhart (Glen = Bergtal), woher auch der Name der Musterung stammt. Das Karo-Muster kann durch Färben, Weben, Stricken oder einen Druck erzeugt werden und ist daher weniger eine spezielle Stoffart, sondern vielmehr eine Verarbeitungstechnik. Glencheck ist eine traditionelle Musterung für Anzüge, Hemden, Krawatten und andere Oberbekleidungsstücke – vorwiegend verwendet in der Herrenmode.

  • Glockenrock

    Der Glockenrock wird auch manchmal Tellerrock oder Skaterrock genannt. Er zeichnet sich durch eine große Schwingweite aus, die durch seine kreis- oder halbkreisförmigen Schnittteile entsteht. Ob elegant in Midi-Länge oder mädchenhaft als Mini, der Glockenrock sollte als Basic in keiner Garderobe fehlen.

  • Grobstrick

    In der Herbst- und Wintermode spielen nicht nur Silhouette und Farbe eine große Rolle, sondern auch die Struktur und der Griff eines Kleidungsstückes. Und hier kommt der Grobstrick ins Spiel. Besonders dicke Garne, die wie handgestrickt wirken oder sehr locker in Maschen gelegt werden, sorgen für einen tollen 3D-Effekt und sind so nicht nur ganz besonders wärmend, sondern sehen auch danach aus.

  • Gunmetal

    Gunmetal ist ein metallischer Werkstoff, der aus mindestens zwei verschiedenen metallischen Elementen besteht. Der Name dieses Werkstoffs findet seinen Ursprung in der Waffenherstellung. Gunmetal hat eine dunkelgraue bis schwärzliche Oberfläche und wird in der Modeindustrie häufig für Ketten, Gürtelschnallen und Reißverschlüsse verwendet.

H
  • Haarige Optik

    Aufgrund der großen Vielfalt an Garnen und Fertigungsmethoden wird in der Mode ein immer größerer Schwerpunkt auf besondere Oberflächen gelegt. Die haarige Optik ist hierbei ein Trend, der sowohl mit den 3D-Effekten einhergeht, als auch mit der immer größer werdenden Bedeutung von Fellimitat. Mit haariger Optik sind Garne mit Angora-Anteil oder anderen, locker eingearbeiteten, weichen Fäden gemeint. Sie erzeugen eine besonders weiche, griffige Oberfläche. Auch der feine, gestriegelte Griff von Kunstfellen gehört zum Trend der haarigen Optik.

  • Hahnentritt

    Als besonders elegante Ausprägung des Karo-Musters hinterlässt das Hahnentritt-Muster, dessen einzelne Elemente entfernt an den Fußabdruck eines Hahns erinnern, seine Spuren sowohl auf Röcken und Kleidern, als auch auf Mänteln und Hosen. Ob Ton in Ton oder kontrastreich gearbeitet, durch seinen traditionellen Look in moderner Umsetzung ist der Hahnentritt ein vorbildlicher Botschafter der Men’s Attitude. Dabei geben ihm die abwechselnd feinen und groben Details des Musters eine Tiefenwirkung.

  • Hahnentritt

    Das Hahnentritt-Muster beschreibt eine besondere Musterung von Textilien, bei denen die Anordnung kleiner Karos an den Abdruck einer Hahnenkralle erinnert. Die Karos bestehen aus rechtwinkligen Übergängen und nicht aus diagonalen oder schrägen wie bei anderen bekannten Karomustern (Pepita und Vichy). Die Ecken ragen über die Karos hinaus und sind dadurch miteinander verbunden. Der klassische Hahnentritt zeigt sich in Schwarz-Weiß und ist ein beliebtes Muster bei Anzügen sowie Sakkos. Vor allem durch Modeikonen wie Jackie O und Audrey Hepburn wurde der Hahnentritt bekannt.

  • Hemdbluse

    Die Hemdbluse findet ihren Ursprung im klassischen Männerhemd. Heutzutage sind es die modischen Damenblusen, die die typischen Eigenschaften eines Männerhemds adaptiert haben. Dazu zählen der gerade Schnitt, die langen Ärmel und der elegante Kragen. Aber auch Variationen mit figurbetontem Schnitt und Abnähern findet man immer wieder unter den Hemdblusen.

  • Herren Stil/ Men's Attitude

    Klassische Elemente aus dem Herrenbereich werden für die Damenmode aufgegriffen und feminin interpretiert: Feminines Design trifft auf Menswear Details. So hat das weiße Herrenhemd als Klassiker wieder große Bedeutung. Zugleich kehren Herrenstoffe wie Nadelstreifen und Herringbone sowie der übergroße Boyfriend Shape zurück. Nostalgische Accessoires wie alte Uhren oder Taschen spielen für die Men’s Attitude ebenfalls eine wichtige Rolle.

  • Herringbone

    Herringbone ist ein Textilmuster, das beim Weben entsteht. Es wird auch Fischgrätmuster oder Fischgratmuster genannt und verdankt seinen Namen dem Fischskelett, da es an mehrfach nebeneinandergelegte Frischgräten erinnert. Die besondere Gewebemusterung sorgt für Robustheit und eine gewisse Elastizität. Herringbone wird deshalb oft bei Mänteln, Anzügen und Kostümen aus Tweed verwendet.

J
  • Jacquard

    Jacquard war ein großer, französischer Erfinder, mit dessen Webstuhl die Produktion von komplizierten Mustern mechanisiert werden konnte. Heute werden deshalb umgangssprachlich fast alle endlosen Web-, Strick- oder Wirkmuster, die auf der Rückseite den umgekehrten Farbverlauf zur Vorderseite zeigen, als Jacquard-Muster bezeichnet.

  • Jeans

    Jeans werden Hosen genannt, die aus Denim-Stoff hergestellt werden. Entstanden ist die klassische Hosenform der Jeans in der italienischen Stadt Genua und der heutige Name leitet sich aus der Amerikanisierung der französischen Form des Stadtnamens "Gênes" ab. Die heute so charakteristischen, doppelten Steppnähte der Jeans kamen erst beim Einsatz der Hosen im wilden Westen hinzu.

  • Jeggings

    Die Form und Bezeichnung der Jeggings setzt sich aus den Wörtern Jeans und Leggings zusammen. Das heißt, dass die Passform und Elastizität einer Leggings mit den charakteristischen Merkmalen einer Jeans ausgestattet wird. Dazu gehören dekorative Steppnähte, Nieten und die Andeutung der 5-Pocket-Elemente.

  • Jersey

    Jersey ist ein Strick- oder Wirkstoff, der vor allem in seiner Verwendung im T-Shirt oder Sweatshirt bekannt geworden ist. Er zeichnet sich durch hohe Elastizität und weichen Griff aus und wurde deshalb ursprünglich für Sport-Bekleidung und Bettwäsche verwendet. Heute gibt so es so viele besondere und gut verarbeitete Formen von Jersey, dass sich der Stoff auch hervorragend für die Verarbeitung von Blazern, schicken Hosen oder eleganten Tops eignet.

  • Jogginghose

    Merkmale der Jogginghose sind ihr schwerer Jersey-Stoff, ein Gummizug am Hosen-Bund, das weite Hosenbein bis zum Knie, welches darunter schmaler wird und in einem schmalen Bündchen am Knöchel endet. Früher nur für den Sport oder als Home-Wear geeignet, ist die Jogginghose heute wieder salonfähig. Sie ist mit schicken Schuhen, zu Blazer und zarter Bluse die perfekte Ergänzung für jeden ausgewogenen, casual-lässigen Look.

K
  • Karomuster

    Als Karomuster bezeichnet man eine vielschichtige Kombination von verschieden breiten Streifen in verschiedenen Farben, die sich in einem regelmäßigen Muster im rechten Winkel kreuzen. Dieses Muster ergibt eine komplexe Tiefenwirkung, die von schottischen Stämmen als Erkennungszeichnen genutzt wurde. Auch in der modernen Geschichte hat das Karo-Muster schon viele Gruppen-Zugehörigkeiten bezeichnet. Ob in großen Mustern bei den Holzfällern und Western-Reitern oder als Vlies-Hemd im Grunge-Look, das Karo-Muster stand immer für Authentizität. Und auch heute ist es aus dem Men's Attitude Trend nicht wegzudenken.

  • Kaschmir

    Kaschmir oder Kaschmirwolle ist eine Wolle, die schon seit 1000 v. Chr. aus dem Unterfell der Kaschmirziege gewonnen und zu hochwertigen Textilien verarbeitet wird. Der Name „Kaschmir“ beruht auf der Region, in der die Gattung der Kaschmirziege beheimatet ist. Diese Region umfasst ein Gebiet nordöstlich von Pakistan. Die Wolle kommt in der Natur in den Farben Weiß, Grau, Braun und Schwarz vor. Kaschmir zählt zu den Naturfasern und kennzeichnet sich durch einen sehr feinen, weichen Griff aus. Aufgrund der Feinfaserigkeit zählt die Kaschmirwolle zu den Edelwollen. Kaschmir ist außerdem atmungsaktiv, schmutz- und geruchsabweisend und sehr wärmerückhaltend.

  • Kaschmir

    Als Kaschmir bezeichnet man eine sehr feine und weiche Wolle, die aus dem Fell einer Ziege gewonnen wird, welche ursprünglich nur in der Region gleichen Namens zu finden war. Kaschmir-Wolle ist sehr leicht und wärmt trotzdem besonders gut. Außerdem lässt sie sich hervorragend färben. Aufgrund dessen gehört Kaschmir zu den Edel-Wollen und wird gern mit Schafwolle und anderen Garnen gemischt. So entstehen weiche, feine Strickpullover und Cardigans, die brillante Farben haben und durch Mischgarne leicht zu pflegen sind.

  • Kellerfalte

    Die Kellerfalte besteht aus zwei gebügelten Kanten, die so zusammengelegt werden, dass sie aneinander stoßen. Die Falte wird dann an einem Punkt fixiert. So entsteht ein Volumen, das unter der Fixierung aufspringt. Die Kellerfalte bietet auch bei nicht elastischen Stoffen Bewegungsfreiheit. Bekannt ist sie uns zum Beispiel durch den Tennis-Rock, oder durch Hemden, die mit einer Bewegungsfalte unter der Passe im Rücken ausgestattet sind.

  • Kofferware

    Als Kofferware bezeichnet man einen hochwertigen Material-Mix, der besonders pflegeleicht in der Handhabung ist. Der Stoff bildet kaum Falten und ist nach der Verstauung im Koffer genauso knitterfrei wie davor. Deshalb eignen sich die someday und OPUS Artikel aus praktischer Kofferware optimal für den Sommer-Urlaub.

  • Krepp

    Krepp oder auch Kreppware ist ein leicht fallendes Gewebe mit einer fein gekräuselten, rauen Oberfläche. Die raue Oberfläche entsteht durch das unregelmäßige Verflechten des Webfadens oder durch stark gedrehte Fäden. Bei der Kreppware kann man zwischen „echtem Krepp“ und „unechtem Krepp“ unterscheiden. Der echte Krepp erhält seinen rauen Griff durch überdrehte Garne, der unechte Krepp hingegen durch spezielle Bindungen oder Textilveredelungen. Seine Verwendung findet Krepp häufig in Blusen, Kleidern und Wäsche, da das Gewebe so schön leicht und einfach zu pflegen ist.

  • Kunstfell

    Moderne Textil-Technologie macht es möglich, mit Kunstfell den atemberaubend weichen Griff und die extravagante Oberfläche tierischer Pelze perfekt zu reproduzieren. Ob natürlich oder synthetisch, das kann inzwischen kaum noch unterschieden werden. Und das ist auch gut so. Denn bei OPUS ziehen wir den Scherz über ein paar geopferte Teddybären dem Echt-Pelz vor. Wir arbeiten ausschließlich mit Kunstfell, auch Web-Pelz genannt, und freuen uns deshalb diesen Winter wieder mit reinem Gewissen über pelzige Accessoires und Details mit taktil reizvoller Oberfläche.

L
  • Layern

    Als Layern oder Layering bezeichnet man die Tätigkeit, die zu einem perfekten Lagenlook führt. Dabei geht es vor allem darum, eine spannungsvolle Silhouette zu kreieren, die verschiedene Kleidungsstücke wirkungsvoll übereinander zeigt, ohne eine Ebene durch eine andere komplett zu verdecken. Das Längenspiel ist dabei also der entscheidende Aspekt.

  • Leather Coating

    Jeans, die aussehen wie Lederhosen entstehen durch die Beschichtung von Denimstoff mit Wachs oder Kunstharz. Jedes Jeanslabel hat sein eigenes, streng gehütetes Verfahren, durch die es seine Modelle mit effektreichen Coatings ausstattet. Das Ergebnis ist aufregender Coated Denim im Lederlook. Jedes Modell ist auf seine eigene Weise einzigartig, denn die Beschichtungen wirken kreativ und spannend. Schlichte Denim Pants imitieren durch Leather-Coating mit Wachs oder Kunstharz täuschend echt tierisches Leder und wirken durch eingearbeitete Gebrauchsfalten noch authentischer.

  • Leder

    Leder ist eines der wertvollsten und ältesten Materialien zur Herstellung von Kleidung. Durch den Prozess der Gerbung aus Tierhäuten gewonnen ist selbst dünnes Leder sehr robust und wirkt dabei trotzdem zart und weich. Leder ist geschmeidig, vielseitig, atmungsaktiv und passt sich der Trägerin an. Deshalb eignet es sich besonders gut für schmal geschnittene Lederjacken, die unabhängig von Trends jedes Jahr wieder getragen werden können und mit der Zeit immer authentischer werden. Lederjacken sind durch die hochwertige Ware ein Evergreen in der Mode.

  • Leder Optik

    Als Leder Optik bezeichnet man Kunstleder, das durch eine Kombination aus Vliesstoff und PVC-Beschichtung die Eigenarten von Leder imitiert. Meist wird die obere Schicht des Lagen-Stoffes mit einer Prägung versehen, die der von genarbtem Leder ähnelt. Auch kann durch nachträgliche Behandlung der authentische Abrieb von lange getragenem Leder imitiert werden, um die Vorzüge des Leders zu nutzen, ohne dafür auf Tierhäute zurückgreifen zu müssen.

  • Leggings

    Leggings haben es aus dem Segment der Sportbekleidung in die Trend-Abteilung geschafft. Wurden sie früher primär als fußlose Strumpfhose betrachtet, ergänzen sie heute als vollwertige Hose - manchmal auch in ihrer Mischform als Jeggings - Looks mit Shirtkleidern oder Boxi-Styles. Dabei bleiben sie immer bequem und soft, selbst wenn sie inzwischen mit Einsätzen aus Ripp-Stoffen oder Kunstleder rockig gestylt werden.

  • Leinen

    Leinen ist ein aus natürlichen Flachsfasern hergestelltes Gewebe und gewinnt als ökologische Naturfaser zunehmend an Bedeutung. Die Leinenfaser wird aus den Stängeln einer Flachspflanze gewonnen und besteht aus einem ganzen Bündel verschiedener Einzelfasern. Nachdem die Fasern zum Faden gesponnen werden, wird daraus ein hochwertiges Leinengewebe gefertigt. Aufgrund der besonderen Eigenschaften wird Leinen vorzugsweise für Bett- und Hauswäsche sowie sommerliche Kleidung genutzt. Leinen ist robust und stark, wirkt kühlend und dennoch trocken wärmend.

  • Loop

    Ein Loop ist ein Schal, der sich durch seine geschlossene Kreisform auszeichnet. Ohne Anfang und Ende kann der Loop wie eine weite Stulpe um den Hals getragen werden und deshalb kaum verrutschen. Gerade für Schals in Grob-Strick oder mit Zopfmuster eignet sich die Loop Form hervorragend, da ein Knoten für zu viel Volumen sorgen würde. Ein Loop Schal kann auch ähnlich einer Möbius-Schleife einmal in sich verdreht werden, bevor er in der Verarbeitung geschlossen wird. So entsteht ein besonders lässiger Look, der sowohl Innenseite, als auch Außenseite des Schals zeigt.

  • Lyocell

    Lyocell - auch bekannt als Tencel - ist eine auf Basis von natürlichen Rohstoffen industriell hergestellte Faser. Sie wird aus Holz in Form von nachhaltiger Forstwirtschaft gewonnen und ist deshalb biologisch abbaubar. Das Besondere an Lyocell ist die äußerst glatte Oberfläche, die einen extrem seidigen Griff verspricht. Lyocell wärmt im Winter wie Wolle und kühlt im Sommer wie Leinen. Außerdem ist die Faser besonders saugfähig und knittert wenig. Ihre Verwendung findet Lyocell deshalb in Jeans-Stoffen, aber auch in Blusen und Funktionstextilien.

M
  • Melange

    Die Melange ist ein Garn, das aus Fasern mit verschiedenen Farben zusammengestellt wird. Wird dieses mehrfarbige Garn dann zu einer Fläche gewebt oder gestrickt, entsteht ein diffuses Muster, ähnlich dem Eindruck von Pixeln. Oft wird ein Melange-Garn für Jersey-T-Shirts oder Sweatshirts verwendet, um die Farben, die in einer Vollfläche zu schwer wirken würden, aufzulockern und der glatten Jersey-Oberfläche eine feine Struktur zu verleihen.

  • Mesh

    Mesh ist gekennzeichnet durch seine Netzstruktur. Dabei wurde das Garn so vernäht, dass gleichmäßige Zwischenräume in Form von Kreisen, Quadraten, oder anderen „Löchern“ entstehen. Einsätze aus Mesh werden immer wieder gerne verwendet, um dem Kleidungsstück einen sportlichen Charakter zu verleihen. Sie treten in Form von Cut-Outs, Netzelementen, Gittertüll oder Häkel-Einsätzen auf und gelten auch als „moderne Spitze“. Außerdem ist Mesh-Ware optimal für den Sommer geeignet, da sie sehr luftdurchlässig ist. Sie ist ein beliebtes Detail im OPUS Performance Look.

  • Milano-Strick

    Milano-Strick oder auch Milano Rippe (engl.: Milano Rib) ist eine besondere Strickart, durch die eine feine, glatte Rippung erzeugt wird, die sehr formstabil ist. Für diese spezielle Strick-Technik wird vorzugsweise ein feines Garn verwendet. Es entsteht schließlich ein sehr festes Gewebe, das zugleich elastisch ist. Aufgrund der Formstabilität wird die Milano-Rippe für Kragen und Strickanzüge verwendet.

  • Minirock

    Ein Skandal war es, als Mary Quant im Großbritannien der 1960er Jahre den Minirock populär machte. Es war absolut ungewöhnlich einen Rock zu tragen, der bereits auf der Mitte des Oberschenkels endet und somit viel Bein zeigt. Aus der rebellierenden Jugendkultur ist der Minirock inzwischen zum klassischen Basic für die Ausgeh-, Anlass- oder manchmal auch Büro-Garderobe aufgestiegen. Jahreszeitenunabhängig wird er durch die Kombination mit Strumpfhosen und hohen Stiefeln.

  • Modal

    Modal ist eine natürliche Faser, die durch chemische Verfahren auf Basis von Zellulose hergestellt wird. Dabei wird die Zellulose aus verschiedenen Holzarten gewonnen, sodass die Herstellung von Modal als umweltfreundlich gilt. Die chemische Herstellung von Modal ist sehr ähnlich zu der von Rayon. Doch der wesentliche Unterschied besteht im Spinnverfahren, sodass Modal im Vergleich zu Viskose eine höhere Festigkeit aufweist und glatter, saugfähiger sowie hitzebeständiger ist. Modal eignet sich besonders zur Beimischung zu Naturfasern wie Seide oder Leinen. Im Sommer finden wir deshalb die Faser vermehrt in fließenden Tops und schimmernden Blusen.

  • Mohair

    Mohair, das ist dieser wunderbare winterliche Stoff mit den besonders feinen, langen Härchen, in die man immer sofort hineingreifen möchte. Aus dem Fell der Mohair-Ziege gesponnen, sind Mohair-Oberflächen sowohl haltbar und elastisch, als auch seidig schimmernd. Als Naturgarn kräuselt sich die leichte Faser leicht und gibt jedem Gewebe auch schon bei kleinem Anteil eine bewegte und authentische Struktur.

N
  • Nieten

    Die Niete war ursprünglich ein Bauteil, mit dem vor allem Schiffe oder Brücken stabilisiert wurden. Erst während des Gold-Rush in den USA suchten Cowboys und Schürfer eine Möglichkeit, ihre soliden Jeans-Hosen mit etwas soliderem als Nähten Haltbarkeit zu verleihen. Und so hielt die Niete in ihrer Miniatur-Version auch in der Bekleidung Einzug. Heute ist sie in verschiedenen Farben, Lackierungen und Patinierungen vor allem ein charakteristischer, dekorativer Bestandteil der Jeans.

  • Nostalgie

    Nostalgie in der Mode wird oft mit Vintage gleichgesetzt. Doch auch das Referenzieren auf den Stil der 50er und 60er Jahre mit klassischen Details wie Marlene-Hosen, Fedora-Hüten, bretonischen Streifen oder Bubi-Krägen unterstützt den Look der Nostalgie.

O
  • O-Shape

    Der O-Shape, auch Egg-Shape genannt, wird für Mäntel, Kleider und Röcke eingesetzt. Feminine Formen werden nur angedeutet und haben so einen geheimnisvollen Reiz. Die zum Saum hin schmaler werdende Silhouette macht lange Beine. Die reduzierte, geometrische Form wird immer modern und zeitlos wirken.

  • Outdoor

    Als Outdoor-Mode bezeichnet man Kleidungsstücke wie Jacken, Mäntel oder Westen. Sie vereint, dass sie die oberste Kleidungsschicht bilden und vor Wind und Wetter schützen.

  • Overlock-Naht

    Eine Overlock-Naht ist eine Naht am Rand eines Stoffes oder an der Verbindung mehrerer Stoffe. In der Anwendung wird bei der klassischen Naht der Oberfaden vom Unterfaden gesperrt, sodass er sich nicht lösen kann. Der Faden wird also gesperrt (to lock = versperren). Die Overlock-Naht kann vier Aufgaben gleichzeitig nachkommen: sie heftet, beschneidet die Nahtzugabe, versäubert und wird zunehmend als zierendes Elemente auf Kleidungsstücken verwendet. Dieser besondere Nahtstich wird im Deutschen übrigens auch „Überwendlingsstich“ genannt.

  • Oversize

    Oversize heißt übergroß. Als oversize bezeichnet man deshalb alle Kleidungsstücke, die weiter und größer als nötig geschnitten sind und dadurch einen ganz eigenen Look kreieren, der nicht einfach nur zu groß, sondern lässig und entspannt wirkt.

P
  • Paspel

    Die Paspel wird auch Bordierung genannt. Sie ist ein Verstärkungsstreifen aus Stoff, der verschieden breit an unterschiedlichen Stellen eines Kleidungsstückes eingesetzt wird. Paspel-Taschen sind ein- oder beidseitig am Eingriff mit breiten Streifen verstärkt. Wenn ein Saum gepaspelt ist, dann ist er doppelt mit einem schmalen Streifen Stoff eingefasst.

  • Passe

    Die Passe ist ein Schnittteil, das hauptsächlich eingesetzt wird, um einen Weiten-Unterschied zu regulieren oder mehr Bewegungsfreiheit zu ermöglichen. Man findet sie zum Beispiel im Rücken von Blusen, am Hosenbund oder im Schulterbereich von Mänteln.

  • Performance Look

    Der Performance Look ist ein sportlicher Kleidungsstil, der für jeden Tag geeignet ist. Inspiriert von den großen Sport-Events werden T-Shirts, Trikots und Jog Pants alltagstauglich gemacht. Dabei werden sportliche Schnitte mit edlen Materialien kombiniert. Nicht zu vergessen sind modische Accessoires wie die Base-Cap und Sneaker, die den Performance Look erst perfektionieren.

  • Pfeffer-und-Salz-Muster

    Das Pfeffer-und-Salz-Muster ist eine bestimmte Webtechnik, bei der mit zwei unterschiedlich farbigen Fäden gearbeitet wird. Beim Weben entsteht durch diesen Kontrast ein schräges stufenförmiges Muster mit einem speziellen Farbeffekt. Die körnige Musterung, die sich dabei ergibt, verleiht dem Kleidungsstück Dynamik. Die Pfeffer-und-Salz-Optik orientiert sich gewöhnlich an Schwarz-Weiß Kontrasten, wird jedoch auch in anderen Farbnuancen hergestellt. Das Muster eignet sich für den klassischen Businessbereich, insbesondere für Mäntel und Anzüge, sowohl für elegante Freizeitkleidung.

  • Piping

    Piping ist die englische Bezeichnung für Paspel. Es bezeichnet aber meist spezifischer eine sehr schmale Paspel, die als Saum-Abschluss eingesetzt wird.

  • Plissee

    Plissee ist eine künstlich hergestellte Stoffform, bei der durch ein spezielles Webverfahren Falten gebildet werden. Heute wird das aufwendige Webverfahren durch eine maschinelle Verarbeitung, die mit Hilfe von hohen Temperaturen, Druck und Wasserdampf Falten in den Stoff presst, ersetzt. Plissee gibt es in den verschiedensten Formen, dessen wesentlichen Unterschied die Art der Falten ausmacht. Es gibt zum Beispiel scharfkantige, runde, regelmäßige und unregelmäßige Falten. Schon mehrere Tausend Jahre vor Christi wurde Plissee per Handarbeit von den alten Babyloniern hergestellt, um Gewänder zu verschönern. Doch wegen der aufwendigen Herstellung und dem hohen Stoffverbrauch war Plisseestoff nur Wohlhabenden vorbehalten. Heute wird Plissee oftmals für Blusen und Röcke verwendet, um der Kleidung durch die Falten-Technik Volumen zu verleihen.

  • Polyacryl

    Polyacryl ist eine sehr bauschige, wollartige Kunstfaser, die sich hervorragend färben lässt und damit besonders brillante Farben ermöglicht. Sie eignet sich sehr gut für Pullover und Pelzimitate und wird gern mit Wolle gemischt. Polyacryl sollte nicht heißer als 40°C gewaschen werden.

  • Polyamid

    Polyamid wird auch unter Markennamen wie Nylon, Perlon oder Dederon geführt. Das äußerst reißfeste Polyamid ist die älteste und beliebteste Kunstfaser. Es lässt sich sehr gut färben, ist leichter als Seide, elastisch und knitterfrei.

  • Polyester

    Der Kunststoff Polyester wird im Textil-Bereich vor allem für Mikrofasern eingesetzt. Mikrofasern sind extrem fein und deshalb außergewöhnlich weich und zugleich formbeständig. Das heißt, dass sie auch sehr scheuerfest sind und nicht knittern. Polyester bringt quasi alle Eigenschaften von Seide mit, ist aber erheblich pflegeleichter.

  • Poncho

    Eigentlich ist der Poncho nur ein weites Stück Stoff mit einem Schlitz in der Mitte. Aber schon die indigenen Völker Südamerikas erkannten die Qualität eines solchen schlichten Mantels und von dort hat sich der Poncho in der ganzen Welt verbreitet. Für uns ist er eine perfekte Ergänzung des Drapier-Looks.

Q
  • Quilting

    Quilting ist eine traditionelle Handarbeitstechnik, bei der verschieden kleine Stoffabschnitte in einem Muster verbunden und oft zusätzlich mit Mustern bestickt werden. Für Outdoor-Bekleidung hat das Quilt drei Schichten. Eine Schauseite mit dem Muster, ein wärmendes Zwischenvlies und eine Futterseite.

R
  • Raffungen

    Als Raffung bezeichnet man das Zusammennehmen von Stoff, um Rüschen oder Drapierungen zu erzeugen. Eine Methode ist das Kräuseln, bei dem eine Stoffbahn auf einen kürzeren Faden oder ein Gummi gezogen wird, um die Bahn anschließend zusammenzuschieben. Aber auch durch das Legen und Fixieren von größeren Falten können Raffungen erzeugt werden.

  • Raglanärmel

    Der Raglanärmel verläuft im Gegensatz zum normal eingesetzten Ärmel nicht rund, sondern diagonal zur Schulter. Er kann sogar die gesamte Schulter mit einschließen. Im Sinne der Bewegungsfreiheit ist der Raglan-Ärmel entweder aus elastischem Material gearbeitet oder sehr weit geschnitten.

  • Rayon

    Rayon ist die in den USA für Viskose verbreitete Bezeichnung und somit eine künstlich hergestellte Faser auf Zellulosebasis. Die Faser ist in ihrer Feinheit und Länge mit Baumwolle zu vergleichen. Sie wird aus dem nachwachsendem Rohstoff Holz gefertigt und ist biologisch abbaubar. Aufgrund ihrer Vielfältigkeit ist diese Form von Kunstseide sehr beliebt für die Herstellung von fließenden Sommerkleidern und Blusen. Außerdem eignet sich die glänzende Oberfläche von Rayon optimal zur Verarbeitung als Futterstoff.

  • Revers

    Das Revers findet man am Sakko-, Blazer-, Hemd- oder Mantelkragen. Revers ist Französisch und heißt passenderweise Rückseite, denn es ist der Teil vom Kragen, der umgeschlagen wird und deshalb quasi die Innenseite zeigt. Von diesem Umschlag ist das Revers der obere, spitz zulaufende Teil. Über die Jahrhunderte wurden die Kragen von formeller Bekleidung jedoch immer ausgefeilter und deshalb ist das Revers inzwischen ein eigenes, doppelt gelegtes Schnittteil, das trotz Wendung den schönen, hochwertigen Oberstoff zeigt. Das bekannteste Revers, das mit den Spitzen nach oben zeigt, nennt man steigendes Revers.

  • Riegel

    Der Riegel ist, wie auch außerhalb der Textiltechnologie, ein sehr flexibles Wort. In den meisten Fällen bezeichnet er jedoch einen länglichen, doppelt liegenden Stoffstreifen, der auf der Innenseite des Ärmels so angebracht ist, dass der hochgekrempelte Ärmel mit einem Knopf und besagtem Riegel fixiert werden kann. Eine weitere Verwendung des Begriffs bezieht sich auf das Ende einer Naht, die durch mehrfaches Hin- und Hernähen stabil verriegelt wird und so nicht wieder aufgehen kann.

  • Ringel

    Ringel sind wohl das bekannteste und universell einsetzbare Textilmuster der Welt. Ob für Männer oder Frauen, breit oder schmal, Ringel - dieses regelmäßige Querstreifenmuster - sind einfach ein Klassiker. Die bretonischen Streifen, meist blau-weiß (oder ist es weiß-blau?) gehalten, überdauern jeden Fashion-Trend und werden uns immer an einen Urlaub an der Côte d'Azur, Brigitte Bardot oder Alain Delon erinnern. Aber auch alle anderen Farben, Breiten oder Kombinationen mit Motiv-Mustern werden uns noch lange durch alle Trends begleiten.

  • Rippen

    Zwei rechts, zwei links, wenden, zwei links, zwei rechts. Wer schon einmal gestrickt hat, der kennt diese Reihenfolge für Rippen. Diese Strickart sorgt dafür, dass der Strick eine große Elastizität hat. Deshalb werden Rippeneinsätze oder Rippenbündchen überall da eingesetzt, wo ein Weitenunterschied überbrückt werden, Abschlüsse nicht ausleiern oder ein sportlicher Look entstehen soll.

  • Röhrenhose

    Skinny Jeans sind Röhrenhosen. Also gewaschener, authentischer, aber sehr flexibler Denim, der so schmal geschnitten ist, dass er feminin die Figur betont. Wozu aber brauchen wir dann noch den Begriff Röhrenhose? Schmale Hosen sind modern und deshalb auch in anderen Stoffen und Verarbeitungen als nur Jeans zu finden. Es gibt Röhrenhosen auch aus Jersey oder Viskose-Webstoffen. Eines haben sie aber alle gemeinsam: Sie sind elastisch und aus hochwertigem Material verarbeitet, damit sie trotz der schmalen Form bequem sind und sich der Stoff auf der Haut gut anfühlt.

S
  • Schalkragen

    Der Schalkragen ist das Gegenstück zum Reverskragen. Es fehlt dabei der sichtbare Absatz von Revers zu Kragen, dafür liegt der Schalkragen schön flach auf und fließt glatt um den Hals und das Dekolleté, um dann an der vorderen Mitte überkreuzt zu enden. Der Schalkragen wird nicht nur für Blazer, Sakkos oder Mäntel eingesetzt, sondern lässt sich auch sehr schön stricken oder wirken.

  • Schluse

    Was passiert, wenn man die Sportlichkeit eines lässigen T-Shirts mit der Eleganz einer femininen Bluse kombiniert? Eine Shirt-Bluse: Die Schluse. Sie ist leicht, fließend und ein bisschen oversized. Das heißt, dass ihr Saum locker schwingt und wunderbar in oder über Röcke oder Hosen drapiert werden kann. Sie funktioniert ohne Jacke und hat sich längst vom "Untendrunter" emanzipiert. Aus tollen Blusenstoffen gefertigt und mit aufwendigen Prints bedruckt kann sie der entscheidende Hingucker eines Outfits sein.

  • Schwarz & Weiß

    Schwarz und Weiß. Das sind zwei zeitlose Klassiker in allen Spielarten des Designs. In Streifenmustern, gepunktet oder grafisch abstrakt begegnet uns diese Kombination aus Nicht-Farben sowohl in femininen Blusen, als auch auf authentischen Sweatshirts. Gemeinsam geben Schwarz und Weiß unseren Mustern und Silhouetten eine große Kraft. Sie imitieren das natürliche Licht-Schatten-Spiel. Besonders schön kommt dieser Effekt auch auf Accessoires zur Geltung. Wer sowohl seine hellen, als auch seine dunklen Seiten zeigen möchte, liegt mit Schwarz/Weiß-Looks genau richtig.

  • Scuba

    Scuba ist ein Mode-Trend, der seinen Ursprung im Wassersport – genauer gesagt im Equipment, in den hautengen Neopren-Anzügen findet. Der Begriff „Scuba“ kommt aus dem Englischen von „Scuba diving“, was auf Deutsch „Sporttauchen“ bedeutet. Scuba inspiriert Mode-Designer dazu, Kleidung aus eng anliegendem Lycra oder Polyester zu entwerfen, dessen Optik an den klassischen Neopren-Anzug erinnert. Der robuste Stoff wirkt futuristisch und zeichnet sich durch eine besondere Dicke und Steife aus. Scuba-Mode hat einen sportlich-eleganten Charakter.

  • Seide

    Jahrhunderte lang haben es die Chinesen geschafft, das Geheimnis der Seide für sich zu behalten. Aber irgendwann kam es doch heraus: Seide ist die Faser, aus der Raupen ihren Kokon spinnen, um sich darin zum Schmetterling zu verpuppen. Es handelt sich also um eine äußerst feine Faser, deren Umfang nur noch von Kunstfasern untertroffen wird. Um 250 Gramm Fäden zu erhalten, werden in etwa 3000 Kokons benötigt. Kein Wunder also, dass Stoffe aus Seide wie zum Beispiel Chiffon oder Satin, zart über die Haut fließen und elegant glänzen. Seide ist aufgrund seiner Eigenschaften sehr pflegeintensiv und wird deshalb oft mit robusteren Kunstfasern gemischt, um das schöne Kleidungsstück an unseren modernen Lebensstil anzupassen.

  • Silhouette

    Man könnte die Silhouette auch als Schattenriss oder Umriss des Körpers bezeichnen. Für die perfekte Outfit-Bildung ist entscheidend, dass durch ein kluges Längenspiel und die Kombination von weiten und engen Kleidungsstücken eine interessante und vorteilhafte Silhouette entsteht.

  • Skinny Jeans

    Die Skinny Jeans ist eine eng geschnittene Röhrenhose aus Denim mit elastischem Anteil. Derzeit ist ihre extremste Form die Jeggings. Die Skinny-Jeans ist sowohl mit authentischen Waschungen in Grau oder verschiedenen Abstufungen von Indigoblau, als auch in tiefem Schwarz ein wichtiges Basic der lässig eleganten Garderobe.

  • Smok-Effekt

    Der Smok-Effekt ist eine Anordnung von Zierfalten, bei dem eine Naht durch den Stoff gelegt und der Stoff dann auf dieser Naht zusammengerafft oder durch Hitze geschrumpft wird. Legt man dafür mehrere Nähte versetzt untereinander, kann eine ganze Stofffläche mit einem Smok-Effekt versehen und abhängig von Stoff und Faden auch elastisch gestaltet werden. Der Smok-Effekt wird meist bei sehr femininen Blusen oder Kleidern eingesetzt und wirkt besonders schön, wenn der Stoff bedruckt oder glänzend ist.

  • Spitze

    Ob als Einsatz oder Bordüre, ob geklöppelt oder als Bändchenstrick - Spitze bietet ein unerschöpfliches Repertoire. Dank royaler, jahrhunderte-alter Handwerkstraditionen gibt es unzählige Varianten wie Lochspitze, Klöppelspitze oder Tüllspitze. Jede davon lässt sich heute wieder ganz modern einsetzen. Und war Spitze früher ein unerschwinglicher Luxusartikel, der vor allem Ball- und Hochzeitskleidern vorbehalten wurde, so macht es die technologische Entwicklung heute möglich, Spitze großzügig und auch casual gebrochen einzusetzen. Warum sie so beliebt ist? Sie bringt luxuriöse Leichtigkeit in jeden Look und kombiniert spielerisch Transparenz mit femininer Eleganz.

  • Spitzen Sweat

    Sweatshirts gehören zur Basic-Garderobe: Rundhals, markante Bündchen, schön weit, grau melangiert, mit kleiner Dreiecksnaht am Kragen, so kennen wir das Lieblings-Sweat. Wiedererkennbar und doch ganz anders begegnet es uns seit einiger Zeit als Spitzen-Sweat. Geblieben sind Komfort und Lässigkeit. Neu und vollkommen überraschend wird das Sweatshirt jedoch um florale Spitze ergänzt. So wirkt das Spitzen Sweat zart und cool zugleich und aus dem Klassiker wird ein romantisch-cooler, sehr besonderer Hingucker.

  • Staubmantel

    Der Staubmantel war die Funktionsjacke des 18. Jahrhunderts. Aus wasserabweisendem Stoff, geschickt mit wenig Nähten verarbeitet, gaben ihm ein Schlitz an der hinteren Mitte und eine weit offene Knopfleiste über dem Saum vorn große Bewegungsfreiheit. Heute ist der Staubmantel die perfekte Ergänzung des modernen Casual-Looks. Seine glatte Oberfläche und die minimalistische Silhouette mit klassischen Details machen ihn funktional und elegant zugleich.

  • Stehkragen

    Der Stehkragen ist ein traditionelles Element aus der Herrenmode - nicht umsonst wird er auch Vatermörder genannt - das aufgrund seiner lässigen Eleganz inzwischen auch die Kollektionen für Damen erobert hat. War der Stehkragen früher noch ein sehr strenges Detail, wird er heute vor allem für den klassischen Look von Hemdblusen gewählt. Stehkrägen lassen sich nämlich hervorragend mit einer kurzen Knopfleiste, offenen Knöpfen und einem etwas tiefer geschnittenen Dekolleté kombinieren. Der Stehkragen besteht nur aus einem schmalen Riegel, der doppelt verarbeitet an den Halsausschnitt angesetzt wird. Er hat kein Revers und kein Schal-Element, steht dafür aber steif verstärkt nach oben ab.

  • Steppmantel

    Der Steppmantel ist modisch und praktisch zugleich. Mit einer dicken Vlies- oder Daunenschicht ausgestattet wird der Steppmantel je nach Entscheidung des Designers in geometrischen Mustern abgenäht. So entstehen sogenannte Stepp-Kammern im Muster, die Wärme noch besser halten und dem dicken Material zugleich eine feminine, moderne Kontur geben können. Der Steppmantel bietet so Bewegungsfreiheit und sorgt für eine elegante Silhouette.

  • Steppungen

    Steppen ist eigentlich die einfachste Art der maschinellen Naht. Als Steppungen bezeichnet man aber auch die dicken Ziernähte an Jeanshosen, die ursprünglich für mehr Halt sorgen sollten und heute aber vor allem den charakteristischen Look einer Jeanshose ausmachen. Die Farbwahl der Steppungen ist ein entscheidendes Element beim Jeans-Design. Außerdem bezeichnet man auch die Nähte an einem Quilt oder einer Steppweste, die ein eigenes Steppmuster bilden können, als Steppungen.

  • Stickerei

    Die Stickerei ist eine Verzierungstechnik, bei der ein dekorativer Faden nach einem bestimmten Muster durch einen Trägerstoff hindurchgezogen wird. Da die Stickerei über Jahrhunderte eine beliebte Handarbeit in vielen Ländern und Kulturen darstellte, gibt es unzählige Sticktechniken. Besonders präsent sind zurzeit die Ajour-Stickerei und die Kreuzstickerei. Bei der Ajour-Stickerei entstehen Durchbrüche und damit Transparenzen zwischen den Mustern. Die Kreuzstickerei ermöglicht schöne, geometrische oder florale Muster.

  • Streifen

    Streifen sind als Muster aus der Mode nicht wegzudenken. Ob als Ringel - in seiner klassischen Variante "Bretonische Streifen" genannt - oder längs angeordnet, wie auf dem legendären Jersey-Top von Jean Seberg in "Außer Atem" - Streifen sind ein unkompliziertes, sportliches Muster, das sich auch immer elegant kombinieren lässt.

  • Sweat

    Sweat ist eine besondere Strickware, die auf einer Rundstrickmaschine gefertigt wird. Der Feinstrick wird auf der Rückseite mit einem extra Futterfaden ausgestattet, der weicher ist als die Vorderseite. Dieser wird nach dem Stricken aufgeraut, was zur typisch flauschigen Rückseite des Sweat-Stoffes führt. Weil Sweat ein bisschen elastisch, recht atmungsaktiv und pflegeleicht ist, wurde er ursprünglich für Sportbekleidung genutzt. Heute ist er die casual Alternative zum Grobstrick-Pullover.

  • Sweatshirt-Dreieck

    Am Halsausschnitt der vorderen Mitte hat das klassische Sweatshirt ein Dreieck aus Ripp-Strick. Ursprünglich für die Sportbekleidung entwickelt, entstand dieses Detail, um dem schmalen Rundhals-Ausschnitt mehr Flexibilität zu verleihen. So wurde das Ausleiern durch häufiges Tragen verhindert. Inzwischen ist das Sweatshirt-Dreieck ein charakteristisches Detail geworden, das aufgrund seines Wiedererkennungswertes auch in andere Kleidungsstücke integriert wird.

T
  • Tencel

    Tencel, auch bekannt als Lyocell, ist eine auf Basis von natürlichen Rohstoffen industriell hergestellte Faser. Sie wird aus Holz in Form von nachhaltiger Forstwirtschaft gewonnen und ist deshalb biologisch abbaubar. Das Besondere an Lyocell ist die äußerst glatte Oberfläche, die einen extrem seidigen Griff verspricht. Lyocell wärmt im Winter wie Wolle und kühlt im Sommer wie Leinen. Außerdem ist die Faser besonders saugfähig und knittert wenig. Ihre Verwendung findet Lyocell deshalb in Jeans-Stoffen, aber auch in Blusen und Funktionstextilien.

  • Test

    Test

  • Transparenz

    Transparenz ist ein wichtiges Stilmittel, um verführerisch und elegant zugleich zu wirken. Durchscheinende Stoffe wie Chiffon oder Organza, werden als Einsätze oder Basis für Spitzenmuster verwendet, um an den richtigen Stellen für Durchblick zu sorgen. Wichtig ist, dass transparente Partien immer mit strukturierten Stoffen oder Ton-in-Ton-gefärbten, blickdichten Elementen kontrastiert werden.

  • Troddel

    Ein Troddel oder auch Quaste genannt ist ein Bündel aus einzelnen Fäden oder Kordeln, die am Ende durch einen Knoten zusammengefasst werden. So entsteht ein büschelartiger Troddel, der an die Spitze eines Pinsels erinnert. Ursprünglich wurde der Troddel als zierendes Endstück einer Kordel hergestellt. Troddeln werden oftmals als Schmuckelement an Uniformen, Möbeln, Vorhängen und anderen Heimtextilien verwendet.

  • Tunika

    Die Tunika ist eine lässige und vor allem sommerliche Alternative zur Bluse. Ihren Ursprung findet sie in der römischen Antike, war allerdings bis ins Mittelalter ein beliebtes Kleidungsstück von Männern und Frauen. Heute ist die klassische Tunika das feminine Sommer-Item schlechthin und besteht üblicherweise aus Leinen, da diese Faser sehr gute Eigenschaften insbesondere für hohe Temperaturen aufweist. So wirkt Leinen beispielsweise kühlend. Tuniken setzen nicht wie die klassische Damenbluse auf Kragen und Knöpfe, sondern vielmehr auf florale Borten, einen geraden oder leicht ausgestellten Schnitt und Kordeln mit Quasten. Man kann sie prima mit Skinny Jeans kombinieren oder zum Strand-Kleid umfunktionieren.

  • Tweed

    Tweed ist ein robustes und doch weiches Gewebe, das vor allem für Mäntel, aber auch für Röcke oder Blazer verwendet wird. Man erkennt es vor allem durch die klassischen Muster wie Karo oder feine diagonale Streifen und durch die charakteristischen Knötchen auf der Oberfläche, die durch das ursprünglich verwendete grobe Wollgarn entstanden. In die Damenmode hat Tweed vor allem durch den Trend der Men's Attitude Einzug erhalten.

  • Two-Colour-Optik

    Two-Colour Optik beschreibt ein Design, bei dem die linke und die rechte Seite eines Stoffes zwei unterschiedliche Farben aufweisen. Die linke Warenseite wird durch Krempeln oder Längenspiele zum Vorschein gebracht, um bewusst den Farbkontrast zu zeigen. Die Two-Colour Optik findet beispielsweise Verwendung beim Milano Strick.

U
  • Used Look

    Unter Used-Look fasst man alle Behandlungen von Stoffen und Kleidungsstücken zusammen, die dafür sorgen, dass Kleidung bereits getragen aussieht. Dazu gehören zum Beispiel Waschungen auf Jeanshosen, Garment-Wash, Garment-Dye oder Patchwork-Effekte.

V
  • Veloursleder

    Veloursleder ist eine Veredelungsform der Seite des Leders, die normalerweise die Rückseite bildet. Diese Rückseite wird fein geschliffen und regelmäßig aufgeraut. Durch diese Behandlung wird Velours sehr atmungsaktiv und butterweich. Es hat im Gegensatz zu anderem Leder eine samtige Oberfläche. Neben dem Einsatz für Schuhe, verwendet man Veloursleder für Accessoires, Taschen oder Handschuhe. Manchmal wird es auch als Passe oder Dekoration für Bekleidung verwendet.

  • Vintage

    Vintage kann zwei Dinge bedeuten. Entweder benutzt man diesen Begriff als Synonym für hochwertige Second-Hand-Bekleidung (oft mit Sammlerwert) oder die Bekleidung ist im Stil vergangener Jahrzehnte entworfen und mit Methoden des Used-Looks veredelt worden.

  • Viskose

    Viskose ist eine Kunstfaser, für die als Ausgangsstoff Zellulose, also zum Beispiel Holzfaser, genutzt wird. Durch diesen natürlichen Ausgangsstoff hat Viskose ähnliche Qualitäten wie Baumwolle. Das heißt, dass Viskose schnell trocknet, die Haut nicht reizt und pflegeleicht ist. Einige Arten von reiner Viskose sollte man nach dem Waschen im noch leicht feuchten Zustand bügeln, um eine optimale Form zu erzielen. Auch die Markenprodukte Modal und Tencel (Lyocell) sind Viskose-Arten.

W
  • Wasserfall-Optik

    Eine Wasserfall-Optik ergibt sich dadurch, dass die Schulterweite und Breite eines Oberteils passgenau gearbeitet wird, an der vorderen Mitte aber so viel Weite zugegeben wird, sodass der Halsausschnitt wie in Wellen über die vordere Seite des Kleidungsstückes fließt. Meist sind die Kleidungsstücke dazu ärmellos oder mit weiten Armlöchern gearbeitet, damit die Wasserfall-Optik sich schön entfalten kann.

  • Wolle

    Als Wolle bezeichnet man ein 100% natürliches Garn, das aus den Haaren von Tierfellen gewonnen wird. Der größte Anteil der Wolle wird aus dem Fell von Schafen geschoren. Geschoren heißt, dass nur das Fell rasiert und das Leben der Tiere nicht angetastet wird. Wolle kann sehr gut Wärme speichern, ist dabei relativ leicht und sehr atmungsaktiv. Wolle muss möglichst kalt oder lauwarm gewaschen werden und sollte keiner großen Reibung (wie Wringen oder starkem Schleudern) ausgesetzt werden, da sich die Fasern sonst zusammenziehen. Dadurch werden sie fester und kleiner.

Z
  • Zigarettenhose

    Die klassische Zigarettenhose ist leicht verkürzt, von Taille bis Hüfte eher schmal, sitzt locker von Oberschenkel bis Knie und wird dann wieder schmaler Richtung Fessel. Sie ist meist aus elegantem, gewebtem Stoff gearbeitet und hat auf der Vorderseite eine Bügelfalte. Sie ist sportlich aber auch chic und passt zum Beispiel super zu einem Shirt mit bretonischen Streifen.

  • Zipper

    Reißverschlüsse, auch "Zipper" genannt, halten nicht nur zusammen, sondern zieren auch Kleider, Ketten, Taschen, Gürtel - einfach alles. Silberfarbene Zipper als Deko-Element sind ein Highlight an jeder Hose und verwandeln sie in ein rockiges It-Piece. Deshalb sind Skinny-Zipper-Pants ein Muss für alle Fans des Biker-Stils. Sie sind sowohl variabel als auch praktisch. Die Zipper-Hose lässt sich zur passenden Lederjacke als Party-Look stylen, funktioniert aber auch als zeitloser schwarzer Jeans-Klassiker. Außerdem kann weder im Büro, noch beim Tanzen oder Biken etwas aus der Hosentasche rutschen.

  • Zopfmuster

    3D-Effekte für Textilien - das klingt erst einmal nach Zukunft und Technik. Doch es gibt auch wunderschöne traditionelle Methoden, um interessante Oberflächen zu ermöglichen. Dazu gehören die Zopfmuster. Denn über ihren taktilen Effekt hinaus, tragen sie Geschichten und Bedeutungen in sich. So stellten die Fischersfrauen früher mit Zick-Zack-Mustern die Küste dar, Verzweigungen im Dekor symbolisierten Lebensbäume und Diamant-Muster zeigten Wohlstand und Erfolg. Eine ganz eigene Form von Design, die wir in unserer Kollektion weiterleben lassen wollen.

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